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Über mich - Ihre psychologische Beraterin

Lena Lehmbeck

Psychologin (M.Sc.) und psychologische Beraterin

Schwerpunkte:

  • Selbstwertthemen
  • Umgang mit Ängsten, Angstbewältigung
  • Burn-Out-Prävention
  • Stressbewältigung und Selbstfürsorge
  • Aufklärung über psychologische Themen (Psychoedukation)
  • Persönlichkeitsentwicklung und Identitätskrisen
  • Umgang mit schwierigen Lebensentscheidungen
  • Umgang mit zwischenmenschlichen Konflikten

Lebensweg

Ich wurde Mitte der 90er Jahre in Winsen (Luhe) bei Hamburg geboren und wuchs direkt an der Elbe auf einem Obsthof auf. Bereits mit vierzehn Jahren verließ ich meine Heimat, um in einem Internat in Marburg an der Lahn zur Schule zu gehen. Dort machte ich auch mein Abitur. Ich lebte in verschiedenen Wohngruppen und lernte so viele unterschiedliche Menschen aus ganz Deutschland kennen.

Mein Psychologiestudium absolvierte ich an der Philipps-Universität Marburg. In einem studienbegleitenden Praktikum arbeitete ich mit Psychotherapeuten verschiedener Therapierichtungen zusammen (Kognitive Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie, systemische Therapie).

Nun lebe ich gemeinsam mit meinem Mann weiterhin im idyllischen Marburg und begleite von dort aus Menschen im ganzen deutschsprachigen Raum auf ihrem persönlichen Weg.

Besonderheiten

Ich bin von Geburt an blind und habe so schon früh gelernt, anderen genau zuzuhören. Das bestätigt sogar die Wissenschaft:
Bereits mehrere wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass blinde Menschen Teile ihres Gehirns, die normalerweise für das Sehen verwendet werden, nutzen, um Sprache und Geräusche schneller und genauer zu verarbeiten (Tomasello, Wennekers, Garagnani & Pulvermüller, 2019; Collignon, 2017).
Mein Gehirn ist also darauf geschult, sehr fokussiert zu sein und ich lasse mich nicht von visuellen Reizen in der Umgebung oder dem Aussehen meiner Gesprächspartner ablenken.

Lena Lehmbeck am Schreibtisch

Zudem bin ich es gewohnt, bei Problemen kreative Lösungen zu finden.
Ein kleines Beispiel aus meinem Leben:
Eine Zeit lang bot ich in einer Rehaklinik Entspannungstherapien an. Dabei lief Musik im Hintergrund, die meine Arbeitskollegen von einem CD-Player abspielten, der nach jeder Entspannungssitzung in einen anderen Raum getragen werden musste. Mir hingegen fiel es schwer, mit dem CD-Player in beiden Händen und zusätzlich noch meinem Blindenstock in der einen Hand, von einem Raum zum anderen zu kommen. Auch war die Zeit dafür sehr knapp. Also kaufte ich mir einen kleinen Lautsprecher mit USB-Anschluss, den ich in die Tasche stecken und bequem überall hin mitnehmen konnte.

Meine Methoden

In meinen Beratungen bediene ich mich vor allem Techniken aus der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), sowie der Akzeptanz- und Committmenttherapie (ACT). Ein wichtiger Ansatz der KVT ist, dass sich Gedanken, aber auch Verhalten auf Gefühle auswirken. Sowohl Gedanken, als auch Verhalten können Sie selbst beeinflussen – somit auch Ihre Gefühle. Bei ACT (übrigens ausgesprochen wie das englische Wort „act“, dt.: Handeln) geht es darum, sich trotz aller Zweifel und Sorgen selbst anzunehmen. Einmal nicht zu beeinflussen, zu leisten oder zu kämpfen.

Beide Ansätze schließen sich nicht aus, sondern ergänzen einander. Haben Sie ein Problem, so möchten Sie es lösen. Um das tun zu können, werden Sie etwas beeinflussen, etwas verändern. Das aber funktioniert am besten, wenn Sie während des gesamten Prozesses der Veränderung weiterhin daran glauben, dass Sie wertvoll sind und wertvoll bleiben. Bei beidem unterstütze ich Sie.

Es gibt Dinge im Leben, auf die wir keinen Einfluss haben. Zum Beispiel habe ich mich natürlich nicht freiwillig dafür entschieden, blind zu sein. Doch wir alle können frei entscheiden, was wir aus unserem Leben machen wollen. Oft stehen uns dabei allerdings unsere Ängste und Selbstzweifel im Weg. Mein Anliegen ist es, Ihnen dabei zu helfen, mit Ihren Ängsten und Selbstzweifeln umzugehen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Buchen Sie hier schnell und einfach Ihre Beratung bei mir, damit wir gleich loslegen können!

Genug von mir! Es wird Zeit, dass Sie mir von sich erzählen!